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    <title>The Raining Men Down Under</title>
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    <title>The Raining Men Down Under</title>
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    <title>Letzte Meldung</title>
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    <description>Wie schnell zwei Wochen rumgehen können, ist schon merkwürdig. Also, was ist passiert? Wie ich bereits erwähnte kamen wir letzte Woche Donnerstag wieder aus der Jagdhütte und hatten nach den 5 Stunden Heimfahrt nur wenig Gelegenheit uns weitgehend auszuruhen. Freitag stand nämlich schon der nächste Termin an, eine Art Lobesparty der Deutsch-Amerikanischen Freundschaft oder so, mit Blau-Weiß-Rot-Schwarz-Goldener Raumdekoration. Hier lernten wir dann die gesamte Solt-Großfamilie kennen, einige Nachbarn, Freunde und so weiter  im Ganzen um die 60 Leute. Fräulein Lisas Bruder und Neffe spielen in ner Band und gaben ein Privatkonzert und natürlich gabs ne Menge Leckereien aller Art. &lt;br /&gt; Samstag waren wir allesamt zu einer Gartenhochzeit eingeladen, schon krass was die Amis so alles für ihre Besucher arangieren. Martins Geschmack wars nicht so ganz, ich fands aber sehr schön, zumal ein heller blühender Garten eine angenehmere Umgebung für einen Neuanfang bildet als eine kalte dunkle Kirche. Anschließend waren wir Essen, und an der Qualität des Essens gabs auch nichts auszusetzen, aber ist es wirklich nötig bei einem Hochzeitsessen im Restaurant den Champagner aus Plastikgläsern zu trinken ? Sonntag morgen gings dann erstmal in die Kirche, und man muss sagen daß diese im Kontrast zu den meisten australischen Kirchen auch wirklich wie eine solche aussah. Anschließend hatte Nathan ein Baseballspiel, doch als wir dort ankamen regnete wie aus Babybadewannen und das Spiel wurde nach 15 Minuten abgebrochen. Von da aus gings dann zur Abiturfeier zu einer anderen befreundeten Familie, wo wir allerdings, nachdem wir uns vollgefuttert hatten, nicht lange blieben, sondern zur nächsten Veranstaltung der eigentlichen Hochzeitsfeier aufbrachen. Mehr Futter, mehr Menschen zum kennenlernen und mehr nicht staatlich kontrollieren Alkoholausschank (man erinnere sich, das Alkoholtrinkalter in den USA ist selbst für bier 21 Jahre). Ja wir hatten wirklich Spaß da, spaß den man schlecht in Worte fassen kann, das muss man erlebt haben. Lisa hätte Montag ja gerne ausgeschlafen, aber unser Plan besagte wir fahren nach &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/gettysburg&quot; target=&quot;newt&quot;&gt;Gettysburg&lt;/a&gt; dem Ort wo die wichtigste Schlacht des amerikanischen Bürgerkrieges statt fand. Der Ort ansich ist sehr touristisch vermarktet der Park mit den eigentlich Schlachtfeldernringsum ist allerdings sehr schön gestaltet, wenn auch für die deutsche Augen ungewohnt patriotisch. Jeder der Kämpfenden Bundesstaaten hat dem Park ein Monument gestiftet und abgesehen davon gibt es viele Überbleibsel der großen Schlacht von 1863 überall im Park zu sehen. Heimzu schliefen wir Jungs wieder fast die ganze Fahrt während die armen Eltern fahren mussten und auch nur mit viele Mühe die Augen aufhalten konnten.&lt;br /&gt;Um die amerikanische Geschichte zu komplettieren gings Dienstag nach Philadelphia. Tom musste wieder arbeiten, aber damit wir uns nicht so allein fühlen mussten begleiteten uns Peggy, Becky und Emily, in genannter Reihenfolge eine Gute Freundin von Lisa, ihre ältere Tochter und zugleich Lisa Patenkind und ihre jüngere Schwester. Dort gabs dann so Sachen zu sehen wie die Original Freiheitsglocke, das Haus von Benjamin Franklin und ähnliche Orte die der amerikanischen Unabhängigkeit Geweiht sind. Die letzten 2 Tage ließen wir ruhig angehen, ruhten aus, packten und bereiteten uns auf New York vor, und genau dahin gehts in ein paar Stunden los.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.kroetentunnel.de/pixelhalde/thumbnails.php?album=23&quot; target=&quot;humsel&quot;&gt;Neue Bilder&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/topics/Amerika&quot;&gt;Amerika&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 elavion</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-30T05:28:00Z</dc:date>
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    <title>Guten Morgen, und falls wir uns nicht mehr sehen sollten, Guten Tag, Guten Abend...</title>
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    <description>Die Zeitzonengeschädigte Rasselbande hat nun schlußendlich selbst das Ende ihrer Existenz eingeläutet aber dazu später, schließlich sind ja noch einige große Löcher im Informationskäse. Wir verließend also Christoph, Lyrup, das Riverland und brachen wieder auf in die große Stadt. Ein letztes Wochenende in Adelaide, letzte Souvenireinkäufe, ein letztes Footballspiel, ein letzter Videoabend mit Betty und ein Festschmaus sind die (letzten) Erinnerungen an Südaustralien. Zum Football haben wir nochmal Carl getroffen, beziehungsweise ihn eingeladen und so ging alle seinen Gang. Montag waren wir nochmal ein wenig vergessene Ecken der Stadt erkunden und zum Abendessen gab es Krabben mit Austern vorneweg und nachher noch den Edelsten Seefisch den Australien zu bieten hat.&lt;br /&gt;
Dienstag Morgen ging es dann früh raus, schließlich ging unser Flieger nach Sydney schon gegen Mittag. Der Abschied am Flughafen war rühren, ein letztes Bier in der Flughafenkneipe und dann flogen wir schon wieder quer über Südaustralien und New South Wales und kamen ne reichliche Stunde später in Sydney an. Dies markierte des Beginn einer langen Wartezeit. Es war halb 4 oder so, und unser Flieger ging erst am nächsten morgen um 9, Checkin immerhin um 6. Also wollten wir wie schon von England gewohnt unsere Nacht gleich vorort verbringen. Augi machte noch nen kurzen Anflug in die Stadt während Spenki und ich uns das Spiel Australien-Japan vorm Vortag ungefähr 3mal hintereinander ansahen, vor unser auserkorenen Schlafstätte war nämlich ein Fernseher, und glücklicherweise mit dem richtigen Kanal das wir die Nacht über alle 3 Spiele des nächsten Tages hätten sehen können. Nun daraus wurde dann nichts. Um 11 wurden wir aus der großen Halle verwiesen und wurden mit einigen anderen Nächtigern in nen kleinen Warteraum im unteren Stockwerk des Flughafens verwiesen, bis morgens um 4. Um es abzukürzen, um 9 saßen wir dann in der Boeing von Air Tahiti Nui der Staatsfluglinie von Tahiti, welche uns in 6 Stunden in ihrem Heimatflughafen in Papeete ablieferte. Nun 4 Tage Tahiti und wir hatten absolut keinen Plan, dazu kam dann auch noch dass es schon dunkel war, und wir während des Gepäckeinschließens irgendwie Spenkis Zelt verloren. Also mussten wir grimmig wieder ne Nacht an nem Flughafen schlafen um uns am nächsten Morgen nach verlorenen Gepäckstücken erkundigen zu können. Ein Gutes hatte das Ganze dann doch noch. Während wir warteten kamen plötzlich eine Reihe einheimisch kostümierte Gestalten auf den Flughafen begannen eine Trommel- und Tanzvorstellung, ganz in der Manier wie man sie von einer Südseeinsel erwartet. Nachdem das Zelt am nächsten Tag wieder auftauchte brachen wir in die Stadt auf. Das Haupttransportmittel auf den Inseln französisch Polynesiens ist der Truck, ein LKW mit Bänken auf der Ladefläche, und so einer setzte uns schließlich direkt vor dem Tourismusbüro in Papeete ab. Und wir öffneten die Tür. Und wir setzten einen Fuß ins Innere. Und wir hörten etwas. &lt;i&gt;Einigkeit und Recht un&lt;/i&gt;. Ja wir kamen tatsächlich exakt pünktlich zum Anpfiff des Spieles gegen Polen und verbrachten die nächsten 2 Stunden in den Kuschlichen Sofas des Tourismusbüros. Dann erkundigten wir uns nach Unterkünften, liefen zunächst 2-3 Stunden erfolglos durch den Ort (alles belegt), bis wir etwas fanden und schliefen erstmal bis Abends. Augi und ich waren dann noch bei ner Show am Abend, aber auch nicht zu lange denn die Müdigkeit war zu drückend. Nächsten Tag fuhren mit mit dem Bus zu einem schwarzen Strand, hatten aber etwas Pech mit dem Wetter. Abend gings dann per Fähre zur Nachbarsinsel Moorea und (mal wieder im Dunklen) zum Camp. Ums abzukürzen, nachdem wir dann auch noch Moorea grob erkundeten gings 2 Nächte später wieder zum Flughafen. Zwölf Stunden Flug nach New York sind schon ganz schön ekelhaft, aber irgendwie haben wir es tatsächlich geschafft einen Großteil davon zu verschlafen. Das Schlimme kam nachher. Wir verbrachten fast 2h in der Zoll- und Passkontrolle am JFK Airport. Diese Amerikaner sind wirklich derart paranoid, man glaubts kaum. Die lustigen Pappkärtchen mit Fragen über unseren Nazi- und Terrorismushintergrund durften wir natürlich auch ausfüllen. Der Amerikanische Gründervater Benjamin Franklin hat einmal gesagt: &lt;i&gt;Ein Land dass ein Stück Freiheit aufgibt um ein Stück Sicherheit zu gewinnen, verdient weder das eine noch das andere.&lt;/i&gt; So hat sich das real existierende Amerika mittlerweile von den Idealen seiner Gründer entfernt. Aber zurück zu uns. Nachdem Spenki in die Stadt aufbrach mussten wir noch eine Weile warten bis wir unsere Empfangsdelegation fanden, doch schließlich fanden wir uns dann in nem dicken amerikanischen Auto wieder, auf dem Weg nach Pennsylvania. &lt;br /&gt;
Und man kann wirklich Sagen wir fielen vom Bettyparadies direkt ins Paradies der Familie Solt. Ein nettes Häuschen, halb im Wald versteckt, wurde somit für die nächsten 2 Wochen unsere neue Heimat. Zum Haushalt gehören die Eltern Tom&amp;Lisa, die Söhne Nathan&amp;Ben, die Katzen Daisy&amp;Snowball und der Labrador Bailey. Nach nem Pizzaabendessen und viel Gequatsche gings dann aber doch erstmal ins Bett. Nächsten Tag waren wir einkaufen. Ok das mag viele Männer jetzt Abschrecken und auch uns hats nach den ersten anderthalb Stunden genervt aber es war trotzdem toll, weil es einfach geniale (Marken)Klamotten zu fantastisch  niedrigen Preisen gibt, außerdem mussten wir uns Hochzeitssachen kaufen. Noch nen Tag später (man merkt ich hab den Überblick über die Wochentage verloren, aber ich glaube es war Dienstag) fuhren wir dann in die Jagthütte die Tom vor vielen Jahren mit ein paar Kumpels gebaut hat und verbrachten dort 3 Schöne Tage im Herz der Natur, sahen Rehe, Hirsche Hörnchen und hörten endlich mal wieder schön klingende Vögel. So und nun sind wir wieder hier ;o),  und für alle die das jetzt an einem Stück gelesen haben ein großes Lob!</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/topics/Amerika&quot;&gt;Amerika&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 elavion</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-26T00:52:00Z</dc:date>
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    <title>Finale</title>
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    <description>Nein, ich meine (noch) nicht unsere Nationalmannschaft, auch wenn der Auftaktsieg halbwegs respektabel war. Nein so schwer es uns mittlerweile auch fällt, wir verlassen Morgen früh Lyrup und demnächst das mittlerweile liebgewonnene Australien. Unsere Erlebnisse der letzten Wochen noch detailiert niederzulegen ist mir glaube nicht mehr möglich, zu viel ist passiert in zu kurzer Zeit, was man in nem Dreihundertseelenort kaum erwarten würde. Spektakuläre Leiterstürze, absturzfreie Höhenflüge, fliegenumschwirrte Obstflücktage, täglich neue gaumenschmeichelnde Spezialitäten zum Abendessen und abendabschließende DVDs. So viele Sachen mussten noch ausprobiert werden bevor wir das Land verlassen. Das erste und wohl beeindruckendste war dann wohl mit Hobbypilot Rod in einer sechssitzigen &lt;a href=&quot;http://en.wikipedia.org/wiki/Piper_Cherokee&quot; target=&quot;blac&quot;&gt;Piper Cherokee&lt;/a&gt; das Riverland zu Überfliegen, Sams Kühe Kühe zu Erschrecken, die anderen Picker von ihrer Arbeit abzuhalten und nach ein paar kleinen Kunsteinlagen sogar wieder sicher zu landen. Sehr bezeichnend für Betty war folgender Dialog im Imbiss an der Ecke kurz danach:
&lt;br /&gt;
Betty: Na was wollt ihr.   &lt;br /&gt;
Alle: Ach naja, eigentlich nichts, könen doch zuhause was essen.     &lt;br /&gt;
Betty: Kommt schon...                                                    &lt;br /&gt;
Augi: Nagut ich nehm &lt;b&gt;einen&lt;/b&gt; Tintenfischring.                     &lt;br /&gt;
Christian: Und ich &lt;b&gt;eine&lt;/b&gt; panierte Garnele.                          &lt;br /&gt;
Betty: Gut also einmal das Calamarismenü und einmal das Garnelenmenü         &lt;br /&gt;
...                                                                  &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
Witzig war auch als wir ne viertel Stunde später wieder auf der Fähre nach Lyrup waren und Rod schätzungsweise eine Minute vorher auch&lt;br /&gt;
da ankam. Was macht unsere Betty ? Schnappt sich ein Weinglas aus dem Kofferraum, gibt Spenki den Autoschlüssel und verschwindet in den anderen Wagen. Erst irgendwann Abends wurde sie wieder zuhause abgegeben.&lt;br /&gt;Arbeiten konnten wir zwischendurch auch wieder, im ganzen Glaube ich 8 Tage seit der letzten Meldung. Zum Abschluss sogar mal Mandarinen, würde ich aber keinem Empfehlen der mich danach fragt.  An einem unserer freien Tage versuchten mir mal selber Footy zu spielen, ist sehr lustig aber auch in mindestens selbigem Maße anstrengend. Zum gefeierten Abschluss kam unser Lyrupaufenthalt gestern Nacht. Bei Einbruch der Dunkelheit machten wir uns mit Sam und Matthew auf die Haasenjagt die wir Mangels Erfolges irgendwann aufgaben. Anschließend fuhren wir runter zum Fluß, wo Betty und Rod schon am lustig lodernden Feuer saßen und die ersten Steaks brieten. Zusammen mit Augis Kartoffelsalat und Bettys selbstgemixter Spezialgrillsoße, einigen Dosen Bier, vereinzelten Gläsern mit Bundi-Cola wurde dinniert. Nach einer Seite beschränkten wir uns dann auf Flüssignahrung, Augi spielte Gitarre und die Nacht schritt voran. Zwischendurch haben wir dann noch ein Hausboot gekapert, bin mir allerdings garnichtmehr so wirklich sicher warum. Um eins in der Frühe gings dann für uns Deutsche zurück zum Haus, Eröffnungsspiel schauen. Betty und Rod waren erstaunlicherweise noch nicht erfroren als wir morgens um 7 bei leichtem Regen, am wieder auflodernden Feuer frühstückten.&lt;br /&gt;
So und nun wird gepackt, Heute Abend ist dann noch irgendeine ominöse Party im Lyrup Club und anschließend gehts nach Adelaide, morgen ist schließlich Footy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P.S. Bilder</description>
    <dc:creator>elavion</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/topics/On+the+way+to+Germany&quot;&gt;On the way to Germany&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 elavion</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-10T05:50:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elavion.twoday.net/stories/2087854/">
    <title>Alltag ?</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/2087854/</link>
    <description>Orangenausfallbedingter Freizeitüberschuss&quot; würde dieser Artikel  möglicherweise bei Johannes heißen, vielleicht aber auch &quot;Frostprovozierte Arbeitsenthaltsamkeit&quot;. Wie dem auch sei wir hatten mal wieder langes Wochenende, diesmal sogar ohne Feiertag. Nach drei Tagen erfolreichem Gepflücke also um die 200 verdienten Dollars war Schluss mit Arbeiten. Freitag Morgen kam Sam ins Haus und meinte, &quot;sorry but no work today&quot; (für die nicht englisch sprechende Leserschafft, &quot;ihr seid gefeuert&quot;). Das war zumindestens für Christoph sehr gut, der hätte sonst nämlich wieder angefangen zu Arbeiten was seiner Hand zweifellos nicht gut getan hätte. Der freitag gestaltete sich dann eher einfach und schmucklos. Ich verbrachte den Tag auf der Couch um mich von der ungewohnten Anstrengung zu erholen während der Rest die Videothek in Renmark plünderte. Letztlich machte sich die Anstrengung auch bei den Martins bemerkbar während der fehlende Schlaf bei Christoph sein übriges tat und wir ausser nem  abendabschließenden Film nichts mehr auf die Reihe bekamen. Das Wochenede war dann schon bisschen spannender. Wir schafften es sogar mal alle vor um 12 wach zu sein, und nicht nur wach sondern auch aus dem Haus. Und auf gings zum Aussie-Style Triathlon. Kanus nen Kilometer über die Farm schleppen, Kanu fahren,  Cricket spielen. Während Teil 1 nicht weiter spannend war, war der Kanuauslug wirklich sehr schön. Der Murray ist um die Jahreszeit viel klarer und die Strömung scheint noch geringer zu sein als im Sommer. Ein Paradies für Wasservögel und fanatische &lt;a href=&quot;http://nager.twoday.net&quot;&gt;Fotografen&lt;/a&gt;. Das Cricketzeug lag seit nem halben Jahr unagetastet im nie abgeschlossenen FarmVan und Niemand konnte sich mehr dran erinnern dass es da war, außer Augi und Spenki, und so gingen wir Cricket spielen während Familie Matthew Lloyd grade die Geburtstagsparty  für Sohn Bradley vorbereiteten.  Beim Cricketspielen bekamen wir dann noch Besuch von Pastor Tim der sich prächtig über unsere Version der Cricketregeln amüsierte. Wieder daheim gabs das übliche Abendgelage mit handcaramelisierten Früchten zum Nachtisch. Andere Menschen (und dazu gehörte auch Spenki) würden sich nun im Sessel zurücklehnen und die Bettgehzeit abwarten. Wir Anderen folgten jedoch Bettys Vorschlag uns doch mal heimlich an die Partygesellschaft ranzuschleichen und zu überprüfen ob die lieben Kleinen auch wirklich keinen Alkohol trinken (Es war ein 16. Geburtstag und das&lt;br /&gt;
Limit für &lt;b&gt;jede&lt;/b&gt; Form von Alkohol in Australien ist 18). Als wir uns nach einer Umrundung des Partyareals gerade wieder zurückziehen wollten hörten wir &lt;br /&gt;
irgendwas mit &quot;Germans&quot; aus dem Hintergrund, und wurden vom jüngeren Matthewsohn reingewunken. Nachdem wir Bradley brav gratuliert hatten kam von irgendwoher Matthew und drückte uns jedem ein VB in die Hand. Es muss dazugesagt werden dass wir nicht wirklich die einzigen mit alkoholischem Getränk da waren, Bier, Wodka und Bourbon waren strategisch über die Partylandschaft verteilt, aber es hielt sich noch in Maßen, zumal Matt und Lisa unauffällig Wache hielten. Nach einer kurzen X-Box Projektorschlacht ließen wir uns neben Matthew, Lisa und Paige am Feuer nieder, probierten ein paar kleine Proben von Matthews Kochkunst und amüsierten uns über das Treiben der 30   13-17 jährigen. sam kam auch mal kurz vorbei verließ uns aber bald wieder nachdem sein Vorhaben, mein Haar mit Hilfe des Lagerfeuer zu Kürzen, fehlschlug. Halb 3 morgens kapitulierten sowohl wir als  auch Matthew vor unserer Müdigkeit und begaben uns heim. Sonntag Nachmittag brachten wir im Wesentlichen bei Kevin Schmidt zu, der es gar nicht fassen konnte  dass wir wieder da sind. Ach übrigens, Dienstag dürfen wir wieder arbeiten.
&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;table width=&quot;100%&quot; &gt;&lt;tr&gt;&lt;td width=&quot;25%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Scissorhands&quot; 

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&lt;/a&gt;&lt;/td&gt;&lt;td width=&quot;25%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hero_%28Film%29&quot; target=&quot;wikmuh&quot;&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;85&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elavion/images/hero.jpg&quot; alt=&quot;hero&quot; /&gt; &lt;/a&gt; &lt;/td&gt;     

&lt;td width=&quot;25%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Fear_and_Loathing_in_Las_Vegas&quot; 

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&lt;td width=&quot;25%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Blade_Runner&quot; target=&quot;wikmuh&quot;&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;85&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elavion/images/bladerunner.jpg&quot; alt=&quot;bladerunner&quot; /&gt;  &lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt; &lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Edward Scissorhands&lt;/font&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Hero&lt;/font&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Fear and Loathing in Las Vegas&lt;/font&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Blade Runner&lt;/font&gt; &lt;/td&gt;&lt;/TR&gt;&lt;tr&gt;    &lt;td width=&quot;25%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_ist_sch%C3%B6n&quot; 

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&lt;td width=&quot;25%&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Ruanda&quot; target=&quot;wikmuh&quot;&gt;&lt;img width=&quot;85&quot; height=&quot;85&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elavion/images/ruanda.jpg&quot; alt=&quot;ruanda&quot; /&gt; &lt;/a&gt; &lt;/td&gt;&lt;/tr&gt; &lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Life is Beautiful&lt;/font&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Ronin&lt;/font&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;The Godfather&lt;/font&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td&gt;&lt;font color=&quot;#00FF00&quot;&gt;Hotel Ruanda&lt;/font&gt; &lt;/td&gt;&lt;/table&gt;</description>
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  <item rdf:about="http://elavion.twoday.net/stories/2070382/">
    <title>Irgendwann in Australien</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/2070382/</link>
    <description>Es ist 8:20 morgens, der Wecker klingelt. Eine recht humane Zeit mag man meinen. Hmmm, Human inwiefern ? Ich glaube die Phase wo wir uns über frühes Aufstehen aufregten&lt;br /&gt;
haben wir ohnehin hinter uns, nachdem die übliche Nacht im Holden eh nur bis halb 7 ging. Letztlich ist die Uhrzeit nämlich doch nicht soo human, einfach aufgrund dessen daß es Ferkelkalt ist. Ich meine ja, es gibt sowas wie ne Heizung, eine Klimaanlage die auch wärmen kann, etwas. Aber das hilft alles nicht viel wenn man von&lt;br /&gt;
der Tatsache ausgeht daß Australische Häuser in etwa so dicht sind wie die Haarnetze der Tierleichenfachverkäuferinnen bei Coles. Gut aber genug über die Temperaturzustände gejammert, alles in allem gehts uns bestens, und ja eh wieder einer meckert, wie immer. Glenn Innes war wohl die letzte ofiziell bekanntgegebene Rast unsererseits, nun seit dem&lt;br /&gt;
ging es natürlich unaufhaltbar weiter. Nachdem wir die Great Dividing Range erneut durchquehrten und uns über die steigenden Temperaturen freuten passierten wir noch das größte optische und das größte Radioteleskop Australiens&lt;br /&gt;
um dann schon wieder in Victoria zu sein. Und tatsächlich führten uns unsere Wege wieder durchs verhasste Mildura, wo wir auch noch eine kleine Visite in unserem Gefangenenlager einlegten. Aber schließlich gins wieder über die Grenze nach Südaustralien, durch Renmark hindurch und schließlich, na wohin ?, nach Lyrup.&lt;br /&gt;
Wieder zuhause... &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und glaubt nur wie das zuging, wie meldeten unsere Ankunft für um 3 nachmittags an, kamen schließlich aber erst Viertel 4. Als wir Matthew, Betty und &quot;dem Neuen&quot; angesichtig wurden, meinte Erstgenannter erstmal zu Betty, &quot;Ich denke um 3, warum sind die jetzt schon da?&quot;&lt;br /&gt;
Wir vergaßen nämlich unsere Uhr eine halbe Stunde zurückzustellen und waren somit schon dreiviertel 3 da. Der neue entpuppte sich bei genauerem Hinsehen als Christoph H. Ich mochte meinen Augen zunächst nicht trauen denn die Haare erschienen so unfassbar lang, über 3 cm wenn nicht gar 4. Nachher teilte uns Sam noch mit daß die Pflückarbeit erst nächsten Dienstag beginnen würde. Was folgte war eine Woche intensiver Urlaub. Es wurde viel Billard gespielt (und auch CIV4, ich bin ehrlich), südaustralisches Bier getrunken (naja es mag nicht das beste sein, aber es gehört nun einmal hierher), geschlafen (echte warme Betten) und sich einfach erholt. Am Freitag war Billiardturnier &lt;a href=&quot;http://nager.twoday.net&quot;&gt;(siehe hier)&lt;/a&gt;, anschließend gabs noch nen Abstecher zu Trucker Rob. Wieder zuhause wurde ein paar Stunden geschlafen um schließlich Samstag Mittag mit Betty nach Adelaide aufzubrechen.&lt;br /&gt;
Wie wir es schon erahnten sahen wir das Haus da tatsächlich noch einmal wieder. Der Grund unseres Ausfluges war ein Heimspiel von &lt;font color=&quot;#00E090&quot;&gt;Port Adelaide&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
gegen die &lt;font color=&quot;#FF9F00&quot;&gt;Brisbane Lions&lt;/font&gt; welches sich weit unten in der Tabelle abspielte. Das Ergebnis war niederschmetternd, das Spiel rein vom Prinzip her aber recht spannend. Sehr auffällig erschien uns nur wie ruhig es im Stadion war. Keine Fangesänge wie in nem europäischen Fußballstadion, keine Schiribeleidigungen, keine Hupen, nix. Oder zumindestens fast nichts.&lt;br /&gt;
Zurück in Lyrup gabs noch nen letzten freien Tag bis Dienstags schließlich der Arbeitsalltag wieder begann, allerdings erst um 11. Die Orangen müssen erst warm wedern bevor man sie Pflücken darf, deswegen kann es sein daß man sogar erst um 12 oder so mit Arbeiten anfangen darf. Durch die fehlenden Tageslichtstunden ist&lt;br /&gt;
der Gesamtertrag dann leider auch nicht zu hoch, aber dafür haben wir ja hier bei Betty ein schönes Leben und nichts auszustehen. Achso eins bleibt noch, Herbs Hand, aber dazu &lt;a href=&quot;http://nager.twoday.net&quot;&gt;(siehe da)&lt;/a&gt; &lt;br /&gt; Also denn, bis die Tage...</description>
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    <dc:date>2006-05-26T03:04:00Z</dc:date>
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    <title>Herbsteinbruch</title>
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    <description>Rundreise beendet, kurs ins Landesinnere eingeschlagen, quasi der neue Kurs fuer Arbeit, oder so. Jeder Urlaub hat einmal sein Ende und will schliesslich auch bezahlt werden, somit wird es fuer uns wieder Zeiit zu arbeiten, und das tun wir auch und zwar wieder in Lyrup, schliesslich sind wir da schon beinahe vollstaendige Einwohner. Von da trennen uns zwar noch bisschen ueber 1000 Kilometer, aber ein so festes Ziel hatten wir lange nicht mehr. Inzwischen haben wir allerdings erfahren dass der Herbst (ja wir haben Herbst) auch vor Australien nicht halt macht und uns neben wunderschoener Laubfaerbung (natuerlich nur der importierten Gewaechse) eiskalte Naechte mit Minustemperaturen einbringt. Also wird kuenftig mit 2 paar Socken, 2 T-Shirts, Pullover und Jeans geschlafen. Moeglicherweise bessert sich das aber wieder wenn wir Australiens einziges wirkliches Bergmassiv, die Great Dividing Range, ueberwunden haben. Aber erstmal ein paar Tage zurueck... Ich erwaehnte wir wuerden nach Brisbane fahren, und genau das haben wir auch getan. Und da wir in Bundaberg ja so ne nette Familie getroffen hatten und uns doch bitte melden sollten wenn wir in Brisbane sind haben wir auch das gemacht was in in 3 sehr schoenen Tagen in Brisbane resultierte wo wir beim knappen Tageslicht (halb6 ist es stockdunkel) die Stadt erkunden und Faehre fahren konnten, und Abends die Gastfreundschaft von Wayne und Margaret Muller (jemand ne Idee wo der Name herkommt) und ihrer suessen kleinen Tochter Emily geniessen konnten. Die Beiden sind auch viel gereist, besonders in Europa und Nordafrika und haben uns mal wieder demonstriert dass es Unmengen Interessanter Plaetze im 2000km Umkreis um unsere Heimat gibt die wir natuerlich noch nie gesehen haben. Ja, war wirklich sehr schoen da, Wayne baut neben seinem Shop als Brueckenbauingenieur als Hobby Gitarren (sehr schoen, Fotos folgen) und Margaret leitet diverse Choere waehrend Emily noch massiv mit sprechen lernen beschaeftigt ist. Augi und Spenki waren zwischendurch noch beim Rugbylaenderspiel gegen Neuseeland welches Australien unerwartet hoch gewann und dann waren die Tage schon wieder um und wir siedelten zur naechsten Einladung in Brisbane um. Andrea aus Loebau lebt seit einem Jahr mit ihrem australischen Freund Adam in Brisbane und arbeitet in der oertlichen Polizeiverwaltung. Acuh dort haben wir nen schoenen Abend und Vormittag verbracht, waren zwischendurch noch zu MI3 im Kino (absolut nicht zu empfehlen) und brachen dann weiter gen Sueden auf, in der Goldcoasthauptstadt Surfersparadise noch ein ueberteuertes Bier im Hardrockcafe reingezogen und uns gefragt wer da freiwillig Urlaub macht (da gibts mehr Wolkenkratzer als in Brisbane und da gabs schon viele) und sind gleich wieder raus gefahren. Naechsten Tag waren wir nochmal in Byron Bay am Strand und wandten uns schliesslich vom Meer ab und fuhren landeinwaerts ueber Grafton nach Glenn Innes, der Keltenhauptstadt Australiens. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ps: Bilder folgen demnaechst.</description>
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    <dc:date>2006-05-10T23:58:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elavion.twoday.net/stories/1908338/">
    <title>Sunshine Coast</title>
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    <description>Ab der Whitsundaycoast ist in Ostaustralien jedes Stück küste benamst und da wo sich letztere mit der Sunshinecoast trifft steht Bundaberg. Bundaberg könnte für den Touristen an sich langweilig wirken, ein mittelgroßes Städtchen umgeben von Kaffee- und Zuckerlpantagen, eigentlich nicht weiter spannend, gäbe es da nicht die Möglichkeit Zucker industriell wesentlich zu verfeinern, denn genau das wird in Bundaberg gemacht. Ich meine hier nicht etwa die Kandiszuckerversorgung der Nordseestaaten oder Pudelzucker sondern mehr die flüssige Variante. Bundaberg ist die australische Rumhauptstadt, und das ist keineswegs übertrieben, 2/3 australisch-verzehrter Destillierkunst stammt aus diesem Ort, und wir ließen es uns natürlich keineswegs nehmen einen Blick in die heiligen Hallen der Destillerie zu werfen. Kurz gesagt, die Führung war eher ernüchternd, so spannend ist Rumproduktion wohl doch nicht, die im Preis eingeschlossene Verkostung im Anschluss jedoch kann eher gegenteilig beschrieben werden. &lt;br /&gt;&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elavion/images/H_klein.jpg&quot; alt=&quot;H_klein&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Den nächsten Tag versuchten wir noch mal schwimmen zu gehen was aber kaum möglich war da das schwer auch 100 Meter weit draussen gerade mal Kniehöhe erreicht, naja ein wenig enttäuschend, dafür gings Abends in ne tolle Kneipe mit Livemusik, unser Fehler war nur uns direkt vor die Box zu setzen und die gelegentlich aus dem Gleichgewicht gebrachten vorn rumtanz-torkelnden Teenager abzubekommen ;). Stück für Stück arbeiteten wir uns dann die letzten Tage die Küste entlang nach Süden, ganz gemächlich um noch ein wenig die langsam abkühlende Küstenlandschaft zu geniessen um gestern noch den letzten (weil südlichsten) Krokodilpark einen Beruf abzustatten. &lt;a href=&quot;http://www.australiazoo.com.au&quot; target=&quot;_zoo&quot;&gt;Australia Zoo&lt;/a&gt;, im Beistz des berühmten Steve Irwin (nie gehört) und trotz der Bezeichnung Zoo nicht unbedingt das was man sich unter nem günstigen Familienausflug vorstellt. 43$ pro Nase durften wir berappen, OK ich 35$ mein Studentenausweis hat sich endlich mal ausgezahlt. Dafür hat sichs aber auch gelohnt, unser Zootag begann um 11 im Crocoseum, einem großen Amphietheater wo die nächsten 2 Stunden lang Schlangen, Tiger, Vögel und schließlich die großen Salzwasserkrokos in einer, mal mehr mal weniger gelungenen, Mischung aus Lehrveranstaltung und Unterhaltungsshow präsentiert wurden. Neben den Krokodilen ist Heriet der ultimative Star des Areals, sie ist die älteste in Gefangenschaft lebende Galapagosschildkröte der Welt und wurde von Charles Darwin persönlich nach England gebracht, ist aber vor einem halben Jahrhundert nach Australien gekommen und hat nach nem kurzen Aufenthalt im Zoo von Brisbane ihren Alterswohnsitz im &lt;a href=&quot;http://www.australiazoo.com.au&quot; target=&quot;_zoo&quot;&gt;Australia Zoo&lt;/a&gt; gefunden. Ansonsten gabs wirklich jedes australische Tier zu sehen (Kängs, Wallis, Koalas, Womabts, Possums, Dingos, Kamel) und halt auch Krokodile und Elefanten sowie total hyperaktive asiatische Otter. Wombats und Possums wurden sogar an der Leine durch die Gegend geführt und wurden zum Streicheln zur Verfügung gesellt, laut angabe der Parkwärter werden auch nur die genommen die ohnehin ganz heiß drauf sind betatscht zu werden, bei den Koalas lief das sogar im Schichtbetrieb. Alles in allem also doch ein ganz netter Tag, wir sehen unsere Kontoauszüge ja glücklicherweise nicht täglich. Abends fuhren wir dann noch rauf in die Glasshouse Mountains wo wir unter der majestätischen, zwischen den Bergesspitzen langsam verschwindenen, Abendsonne den Tag ausklingen lassen. Heute ist Akkuaufladtag und dann gehts nach Brisbane.</description>
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    <dc:date>2006-05-03T03:00:00Z</dc:date>
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    <title>Eine späte Lektion</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/1882000/</link>
    <description>Es war unsere erste Nacht nach dem verlassen Townsvilles, unser Nachtquartier war ein abgelegener Feldweg, soweit so gut, wenn nicht in der Nacht das Inferno losgebrochen wäre. Wär sich jetzt große Brandherde und sterbende Rinderherden vorstellt den muss ich leider enttäuschen, von außen betrachtet sah die gane Geschichte recht harmlos aus. Es spielte sich folgendermaßen ab, nachdem wir einige Stunden im Bett lagen (es muss irgendwann am frühen neuen Tag gewesen sein) lagen wir alle 3 wach bis sich Augi traute ein Gespräch zu eröffnen. Es ging um schwarze Punkte die sich bewegen konnten und komische Abdrücke machen, dabei ungemein weh tun und anschließend widerlich juckende Hautreiungen hervorrufen. Nachdem Spenki erleichtert war daß er nicht unter Halluzinationen leidet und mir erst just in diesem Augenblick Gefahr bewusst wurde war es zu spät. Massenhinrichtungen, erschwert durch die beinahe absolute Dunkelheit halfen nichts, die Dinger gabs in hunderten wenn nicht tausenden, innerhalb und außerhalb des Autos. Während wir alle ein Betäubungsbier tranken (330ml, 2,9% Alcohol, haha) gingen wir unsere schlimmsten Alpträume durch wobei es sich dann handeln könnte. Flöhe oder Läuse vielleicht, aber tun die denn so weh ? Aber doch nicht etwa die gefürchteten Bedbugs, Australiens schlimmste Käferplage die man mit keinen Chemikalien töten kann, und wie sollen wir das ganze Auto kochen ? Oder etwa Sandflies ? Wir hatten einst davon gehört, aber das war irgendwann in der Mitte von Westaustralien und seit dem hatten wir nie Probleme (nach genauem Überlegen meinen wir aber wir hätten schon verinzelte gesehen). Die Apothekerin in Bowen wohin wir tags darauf fuhren bestätigte es uns dann, unsere Internetrecherche ergab daß die Flecken und die damit verbundenen Juckungen wochenlang anhalten können, und alleine Spenki hat sicher so um die hundert. Das war jetzt vor ner knappen Woche und wir spüren die Stellen immer noch. &lt;br /&gt; Unsere Jobsuche blieb in Bowen übrigens ohne Erfolg, somit gings weiter nach Mackay, pünktlich zum Sonntagmorgen damit Augi und ich in die Kirche gehen konnten. Nach einem wieder etwas steiferen lutheranischen Gottesdienst dann die üblichen netten Gespräche und ne Einladung in das Haus einer Profifotografin. Mein da jemand wir hätten nur Glück ? Wir mussten schließlich für den Sandflieangriff entschädigt werden. Abgesehen von helfenden Salben gegen die Biester gabs bei der netten Dame auch 3 gute Mahlzeiten, eine Stadtführung durch ihre Tochter, eine Partie UNO, eine Übernachtung im Fotoatelier (auf die Katze im selben Raum hätte ich allerdings gut und gerne verzichten können, *röchel*) und noch ne Büchse Sandwiches für den Auslug in den Eungella Nationalpark am nächsten Tage. Eine sehr schöne Tropenwaldszenerie wie man sie sich eben vorstellt mit nem netten kleinen Flüsschen in dem man auch hätte Baden können wofür uns allerdings doch zu kalt war (25°C sind eben nicht mehr genug damit uns warm ist). Wieder zurück in Mackay sahen wir uns am Morgen die Parade zum ANZAC-Day (Australian and New Zealand Army Corps) an und lauschten den Reden zu Ehrung der Opfer der scheinbar erfolglosesten Armee der Welt. Anschließend gings weiter nach Rockhampton wo wir uns auch im Moment Aufhalten. &lt;br /&gt;Was unser Arbeitsproblem und den Verkauf des Autos angeht, nun da bahnt sich auch eine Lösung an, aber mehr wird nicht verraten, wenn jedoch alles klappt müssen wir uns keine Sorgen mehr machen wie denn nur und wo denn nur und so.&lt;br /&gt;
P.S. Es gibt wieder ne Menge neuer &lt;a href=&quot;http://www.kroetentunnel.de/pixelhalde/thumbnails.php?album=17&quot; target=&quot;_picframe&quot;&gt;Bilder&lt;/a&gt; darunter auch wieder ein paar neue &lt;a href=&quot;http://www.kroetentunnel.de/pixelhalde/thumbnails.php?album=10&quot; target=&quot;_picframe&quot;&gt;Tierbilder&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/topics/Queensland&quot;&gt;Queensland&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2006-04-27T05:36:00Z</dc:date>
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    <title>Das Heil liegt im Osten</title>
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    <description>Der Wind trug uns nach Osten, die naechste Nachbarstadt von Mt. Isa im Osten ist Charters Towers und so um die 650km entfernt, Grund genug also fuer die Einwohner beider Orte sich nicht wirklich als Nachbarn zu betrachten, warum auch. Die Osterfeiertage verbrachten wir also in dem netten Staedtchen was wie eine etwas kleiner, sauberere und gruenere Version von Mt. Isa wirkt und aufgrund des letzten Goldrausches auch ein wenig Westernathmossphaere mit sich bringt. Und wenn man schon mal in einer Westernstadt ist sollte man auch zum Rodeo gehen. Tja und was soll man sagen, so ein Rodeo ist schon recht witzig, es wirkt nur irgendwie abstrakt dass es bei so vielen Raubeinen auf einem Haufen keine Bierstaende gibt (oder zumindestens nur im abgeschlossenen Bereich). Alles in allem war es eine Show fuer die ganze Familie, richtiges Rodeo auf Pferden und Rindern, die juengeren auf Kaelbern. Kaelber mit dem Lasso einfangen und lauter so Sachen, in der Halbzeitpause unterbrochen durch eine Tanzvorstellung der oertlichen Grundschule die erstaunlich gut war fuer so junge Kinder. Am Ostersonntag liessen wir uns nach dem Kirchenbesuch zu ner netten Familie einladen wo wir den Nachmittag und Abend verbrachten, eine Partie Minigolf spielten und uns ueber die Kinder amuesierten (naja zum grossteil auch eher umgekehrt). Zum Abschluss des Abends gabs ein Essen wie zu Bettyzeiten, mit viel Eis hinterher, alles in allem ein gelungener Ostertag. &lt;br /&gt;
So nund liegt aber Charters Towers auch schon wieder hinter uns und wir sind in Townsville, viel haben wir noch nicht gesehen, unter anderem auch weil das Wetter schon wieder schlechter ist, aber der erste Eindruck war erstmal sehr gut. Mittlerweile haben wir uns trotz des Regens sogar mal ueberwunden und waren baden, allerdings in nem grossen vom eigentlichen Meer abgetrennten Felspoolbereich der aber mit Meereswasser bepumpt wird, das hat den sinn dass da drin im Gegensatz zum offenen Meer keine Nesselquallen (Stinger) sind die je nach groesse lebensgefaehrlich sein sollen.  So und nun warten wir mal auf den naechsten Zyklon, nach aktueller Wetterlage scheint sich wohl einer anzukuendigen.</description>
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    <dc:date>2006-04-18T05:15:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elavion.twoday.net/stories/1830141/">
    <title>ALice to Isa</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/1830141/</link>
    <description>Von Verlusten und Gewinnern&lt;br /&gt;
Eine Weile blieben wir noch in Alice bis uns das Pflaster letztlich zu heiß wurde und das kam so: Eines Abends am Ballonlandeplatz in Alice Springs, wo wir die Nacht zu verbringen gedachten, kam ein Aboriginee mit seinen 3 Dingos an und schwatzte uns ein pseudophilosophisches Gespräch auf, an welchem wir, besonders Augi und Spenki, eher geringes Interesse fanden. Letztlich kam es wie immer zur Frage ob wir nicht &quot;Rauchkraut&quot; oder wenigstens Alkohol für ihn hätten was wir, sogar ohne lügen zu müssen, verneinen konnten. Schließlich fand der Gute immer mehr an uns auszusetzen entfernte sich dann in die Dunkelheit wo er lauthals vom uns umbringen und unser Auto anzünden kreischte. Unsere Konsequenz war schließlich nen anderen Schlafplatz zu suchen. Auf dem Weg nahmen wir noch den Neffen des obigen Aboriginees mit in die Stadt da dieser auch keine sonderliche Lust mehr auf seinen betrunkenen Onkel hatte. Unser nach einiger Zeit gefundener neuer Schlafplatz stellte sich am nächsten Morgen als Friedshofsparkplatz heraus. Dies hielt uns jedoch nicht davon ab dort noch ne weitere Nacht zu schlafen. Am nächsten Morgen jedoch erwachten wir weil irgendwer an unserem Auto rumnestelte und sahen nur noch eine Gestalt davonsausen, in den Händen unseren Nahrungssack und unsere mühsam zusammengestellte Kassettensammlung. &lt;br /&gt;
Den selben Abend brachen wir auf, erst wieder ein Stück der Strecke zurück nach Norden, noch mal vorbei an den Devils Marbles, dann nach Osten zur Grenze von Queensland.&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;246&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elavion/images/QUL.jpg&quot; alt=&quot;QUL&quot; /&gt;&lt;/div&gt;
Mount Isa - Großstadt des Outbacks oder so ähnlich wird der um 20.000 Einwohner zählende Bergbaustandort genannt und hat in etwa den selben Charm wie Chemnitz, allerdings eben mit Minen. Der Männeranteil im Ort ist 3mal so hoch wie der Frauenanteil woraus man sich einen gewissen Eindruck von den dort lebenden Gestalten bilden kann. Auf unserer Suche nach dem irischen Club der Stadt trafen wir einen solchen Typen. Die Kuzfassung ist daß er seit 14 Jahren in nem Schuppen, bzw ner kleinen Turnhalle wohnt wohin er uns auch für die Nacht einlud. Ansonsten ein verrückter Typ der schon alles irgendwie mal gemacht hat, überall schon war und überraschendes kann zum Beispiel Augi Lassowerfen beibringen, Boxen, Lieder schreiben, seltsame Gerätschaften erfinden und so weiter. Ein klein wenig unheimlich war er zwar schon, aber anscheinend doch ganz in Ordnung. Am nächsten Morgen waren Augi und ich seid langsam mal wieder in ner (lutherischen) Kirche mit finnischem Pfarrer. Anschließend wurde uns für die nächsten Tage das alte Pfarrhaus zur Verfügung gestellt, die Straßen nach Osten waren nähmlich zunächst noch dicht. Da Haus hatte zwar kaum noch Möbel aber ein Bad und Elektrizität, also alles was wir sonst nicht haben. Aus Freude über dieses unverhoffte Glück sammelten wir im Ort noch ein Backpackerpäärchen auf und luden sie mit ein. Sie stellten sich bald auch beide als &quot;Ossis&quot; heraus, er aus Thüringen und sie aus, man mag es nicht glauben, Schlegel/OL. Als Bezahlung für die Unterkunft brachten wir den Kirchgarten bisschen in Ordnung und nutzten die Gelegenheit auch gleich unser Auto mal wieder zu säubern, Adelaide ist ja nun schon wieder ne Weile her.</description>
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    <dc:date>2006-04-15T02:21:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elavion.twoday.net/stories/1786778/">
    <title>Das Rote Zentrum</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/1786778/</link>
    <description>Der Höhepunkt einer jeden Australienreise sei das Rote Zentrum, das Herz des Kontinentes. Diesen Satz wird man wohl in den meisten Reisepublikationen finden und er steht da durchaus zurecht. Wir fuhren die ca 400km von Alice zum Yulara Resort noch teilweise Abends und sahen ihn am frühen Vormittag aus noch 100km Entfernung zum ersten mal: Den gigantischen roten Monolithen den die Weissen einst Ayers Rock taufen der aber mittlerweile wieder seinen jahrtausendealten Namen, den ihn die Anangus einst gaben, angenommen hat, Uluru. Der Eintritt in den Uluru - Kata Tjuta - Nationalpark war saftig und auch die Zwangserhobene Campinggebühr, aber es hat sich auf jeden mal gelohnt. Unser erster Weg ging ins Cultural Centre wo wir uns ersteinmal über Geschichte und kulturelle Signifikanz des Uluru und der Kata Tjuta informierten. Kata Tjuta ist die andere berühmte Felsformation des Zentrums, 50km vom Uluru entfernt und einst nach ihrem höchsten Gipfel Mount Olga &quot;The Olgas&quot; genannt. Kaum zu glauben dass das Gebiet erst 100 Jahre erschlossen ist, aber dies ist es nun ganz und gar. Nach dem Besuch des Culural Centre gins erstmal Camping Platz buchen und anschließend zum eigens eingerichteten Sonnenuntergangsareal wo wir mit sicher 200 anderen Leuten den, leider etwas durch Wolken verdorbenen, ersten Sonnenuntergang am Uluru erlebten. Danach gings auch bald ins Bett, bzw ins Auto und am nächsten morgen halb 6 schon wieder raus um pünktlich zum Sonnenaufgang am Sonnenaufgangsareal zu sein, jaja das ist alles fein getrennt dort. Der Sonnenaufgang war auch wirklich weit besser, wolkenlos aber ebenso überbevölkert. Anschließend gings zur kostenlosen Rangergeführten Mala-Wanderung, dem ersten Viertel der Gesamtroute um den 10km durchmessenden Monolithen. Dabei erzählte uns die witzige Rangerin die Geschichten zu bestimmten Höhlen uns Felsmalereien und lies uns Bushfood kosten, schmeckte irgendwie nach rohen Erbsen. Die restliche Umwanderung nahmen wir dann alleine Vor und wurden regelmäßig von anderen Leuten oder ganzen Reisegruppen überholt und man hatte den Eindruck daß die armen Menschen dadurch gejagt werden ohne nur einen Moment der Muse zu finden sich die bezaubernde Natur anzusehen. Um 14 Uhr waren wir ziemlich KO zurück am Zeltplatz und haben den restlichen Tag abgemattet. Am Abend leistete uns ein nettes älteres Päärchen aus Queensland Gesellschaft und erzählte uns von ihrem Bundesstaat und daß es doch der allerallerbeste wäre, nun ja, wir lassen uns überraschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;
&lt;img src=&quot;http://www.kroetentunnel.de/pixelhalde/albums/userpics/VASALLEN.JPG&quot;  border=&quot;0&quot; alt=&quot;&quot; /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Am letzten tag unseres Aufenthaltes im Touristendorf Yulara, welches übrigens der dritgrößte Ort des Nordterritoriums ist, gings zu den Kata Tjuta, zu deutsch &quot;Viele Köpfe&quot;. Ein wenig Schadensfroh waren wir schon als wir ins eigentliche Nationalparkareal fuhren und lasen daß die Besteigung des Uluru wegen Windgefahr an diesem Tag verboten war. Jeden Tag klettern da hunderte Touris, primär Japaner rauf obwohl dies Strikt gegen den Willen der Anangu ist und jede Wochen kippen dabei noch 5-15 um und müssen von Rangern gerettet werden. Wir jedenfalls fuhren zum Valley of the Winds in den Kata Tjuta und machten bis zum Sonnenutnergang wieder eine sehr schöne Wanderung die von der natürlichen Kulisse her die vom Vortag noch deutlich übertraf. Anschließend mussten wir schnell aus dem Park raus da wir ihn bis 24 Uhr verlassen haben mussten und ohnehin am nächsten Tag am Kings Canyon sein wollten der wiederum 300km weg ist. Eine ganze Menge Tierleben war des Abends auf der Straße, aber letztlich kamen wir gegen Mitternacht an einen Parkplatz am Highwayrand und nächtigten da. Am späten Vormittag des Folgetages erreichten wir dann den Kings Canyon und brachen zum &quot;Rim Walk&quot; auf einem Wanderweg immer an den oberen Klippen des Canyons entlang, allerdings mussten wir dazu erstmal steil hoch und waren nach ner halben Stude erstmal ziemlich KO, aber oben. Die Wanderung stand der vom Vortag in nichts nach. Ein besonderes Highlight war ein Wasserloch welches man auf halbem Wege durch eine Treppe hinunter in den Canyon erreichen konnte. Umgeben war das Wasserloch vom so genannten Garten Eden, ein sprichwörtliches grünes Paradies inmitten der umgebenden roten Landschaft. Als sich die anderen Touristen weitestgehend verzogen hatten planschten wir ein bisschen durchs Wasserloch, mussten dann allerdings Weiter um vor Sonnenuntergang wieder am Auto zu sein. Nach dem Abendessen gings zurück zum Highway und nach  ein paar Stunden Schlaf wieder zurück nach Alice Springs. Unser nächstes Ziel: Mount Isa, Queensland.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/topics/Das+Rote+Zentrum&quot;&gt;Das Rote Zentrum&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 elavion</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-04T04:17:33Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://elavion.twoday.net/stories/1739135/">
    <title>Viel Regen und ein Spontanausflug nach Darwin</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/1739135/</link>
    <description>Nachtrag: Sind gut in Alice Springs gelandet und brechen in ner Stunde zum Uluru auf, dafuer gibts ne Menge neue Bilder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hach ja unser lieber Holden hat zu leiden, aber wenigstens ist er treu, rund 15.000km hat er uns nun als Fortbewegungsmittel und Schlafstätte gedient, ist seid letzter Woche nun aber komplett neu bereift, und blöederweise kosten die Dinger fern der Zivilisation mal knapp das Doppelte. Unsere Reise führte und durch immer grünere, immer tropischere Landschaften und ansteigende Temperaturen bis nach Darwin. Die Regenzeit macht ihrem Namen alle Ehre, folglich sind wir irgendwie staendig nass und haben uns entschieden nach Wochen des Carcampings mal wieder in nem Hostel zu schlafen, ohne Regen und, was weit wichtiger ist, ohne Muecken und... mit Ventilator, ist schon fast Luxus aber den haben wir uns schliesslich auch verdient, und wehe ich hoere jetzt irgendein &quot;Wieso?&quot;  Trotzdem alle Landschaften in ein wunderschönes hellgrüen getaucht sind ist die Regenzeit leider auch mit einem weinenden Auge zu betrachten, nicht etwa wegen der Wärme und des Regens, das waere wegzustecken, aber man kann bedauerlicherweise kaum etwas unternehmen weil alle Zugangsstrassen zu interessanten Plätzen gesperrt sind. Folglich sind wir jetzt auf Erlebnisse am Highway und in Orten beschraenkt, deshalb auch der spontane, bis vorgestern nicht geplante Ausflug nach Darwin. Eine interessante Geschichte bleibt jedoch zu erzählen: Letzte Woche haben wir in Kunanurra eine 9+6-koepfige und 20+20-beinige Familie getroffen die ihr Haus in Adelaide vor einem Jahr zur Miete freigegeben hat und seit dem mit nem Ausgebauten Schulbus durch Australien tourt, voll ausgeruestet mit Kueche, Bad und allem was man so brauch, aber eben auf sehr engem raum. Momentan sind sie auf ner Farm bei Kunanurra untergekommen und da wurden wir auch gleich noch eingeladen eine Nacht zu verbringen und die mehrere zigtausend Dollar wertvolle Gitarrensammlung des Besitzers des Anwesens auszutesten. Ich muss sagen ich war froh dass ich erst nachher erfahren hab was ich da in Händen hielt, ansonsten hätte ichs mir wohl nicht getraut, ein bisschen Tollpatsch steckt ja in jedem von uns, &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;
So während es draussen schon wieder regnet werden wir uns dann trotzdem wieder in die City begeben und unsere 2 Tage Darwin geniessen, bis demnächst.

&lt;BR /&gt;&lt;BR /&gt;P.S. Augi und ich haben kürzlich ne Haarschneideoperation an uns vorgenommen, deshalb vorerst keine Bilder unsererseits</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 elavion</dc:rights>
    <dc:date>2006-03-24T05:18:41Z</dc:date>
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    <title>Das Riff, die Wüste und die weite Reise</title>
    <link>http://elavion.twoday.net/stories/1688883/</link>
    <description>Hallo liebe Leserschaft!&lt;br /&gt;
Nach einer Weile Funkstille, vor allem begründet durch die unverschämten Internetpreise in Westaustralien, gibt&apos;s mal wieder ein Lebenszeichen. Die letzten Wochen haben wir uns im Ningaloo Reef, respektive seiner Nähe rum getrieben. Ortsnamen wie Coral Bay sprachen ohnehin schon für sich und so haben wir uns mit Schnorchel und Taucherbrille bewaffnet und sind durchs Korallenriff getaucht. Um das erlebte und gesehene zu beschreiben fehlen mir ein wenig die Worte, denn es ist sehr schwierig jemanden die dortige Arten- und Farbvielfalt vor Augen zu führen der selbst nicht da war. Da gibt es Fische die kaum Fingerspitzengroß sind und andere die bis zu 2 Metern reichen. Und die guten Tierchen haben ein Farbspektrum das man nirgendwo in der Natur vermutet hätte, da gibt&apos;s Fische die Neongrün-Pink gestreift sind oder einfach nur wild in hellblau, gelb, grün und blau gekleckst wirken. Spenki und Augi sind sogar Schildkröten zu Augen gekommen und letzterem sogar ein kleiner Hai, aber keine Angst, die ungefährliche Sorte. Und am Strand geht die Farbvielfalt weiter. Muscheln und Korallenstücke in den bizarrsten Formen und Farben, nur leider ist es  glaube ich illegal die mit nach Hause zu bringen, nichtsdestotrotz wir können uns dran erfreuen. &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;400&quot; height=&quot;300&quot; title=&quot;&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/elavion/images/05strandgut.jpg&quot; alt=&quot;05strandgut&quot; /&gt;&lt;/div&gt;Inzwischen haben wir das Riff allerdings verlassen und sind wieder auf unserer Reise nordostwärts unser Ziel für morgen ist Broome. Aber  auch unterwegs gabs die letzten Tage genug Erlebnisse, was das nächtliche Moskitoaufkommen angeht aber eher unerfreuliche. Inzwischen haben wir innerhalb von 3 Wochen 3 Nächte ohne Schlaf wegen den miesen Stechviechern in Kombination mit der Wärme, aber mittlerweile haben wir uns wieder erholt, letzte Nachts hats geregnet und auch die kleinen Biester konnten wir außerhalb des Autos halten. Eine Begebenheit bleibt noch zu erwähnen: Als wir vorgestern mitten in der Nacht aufgrund von Moskitos unseren Schlafplatz verliessen und nen neuen aufsuchten entdeckten wir am Straßenrand einen bewegungslosen Menschenkörper. Leben tat er scheinbar noch, also beschlossen wir die Polizei zu rufen. Die hat nun Spenki erst nicht gefunden aber irgendwann kam ein Taxi vorbei, der Fahrer hat die Polizei dann angefunkt und den offensichtlich schwer betrunkenen Straßenschläfer so durchgerüttelt dass dieser sich dann merklich schwerfällig getrollt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So Karratha und Port Hedland liegen schon wieder 800km hinter uns, wir sind grade in Broom. &lt;br /&gt;
P.S. Hier Baden zu gehen ist so sinnlos, die Temperatur ist die selbe und ob man nun von schweiss oder wasser nass ist merkt man dann auch nicht mehr</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/topics/Western+Australia&quot;&gt;Western Australia&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <title>Noch viel mehr Sand....</title>
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    <description>Adelaide-Perth in 5 Minuten, oder einer Woche ? Es kommt aufs Gleiche raus ... &lt;br /&gt;
Nachdem wir das schöne Esperance nun schon wieder eine Woche hinter uns gelassen haben erwartet der geneigte Leser eventuell irgendwelche Auskünfte über Perth, nun Perth ist die Hauptstadt Westaustraliens, hat laut Wikipedia 1.457.639 Einwohner und ist rein Flächenmäßig die größte Stadt der Südhalbkugel. Nach den obligatorischen Esseneinladungen und den nicht ganz so obligatorischen kostenlosen Konzerten auf unserem Weg kamen wir irgendwie Sonntag Abend nach Perth. Nachts kann so ne Stadt schon ganz nett aussehen, vorallem wenn man mitten im Stadtgebiet am Fluss die Nacht verbringt. Aus Rücksicht auf die örtliche Ordnungshüterstaffel haben wir einfach so in unseren Sitzen gepennt und uns nicht wirklich so sehr dabei erholt. Aber immerhin konnten wir dann einen Tag lang von frühester Stunde an Perth geniessen und da wir diesmal mal keine Galerien oder Museen besuchten hat der Tag auch gereicht um Abends erschöpft noch ein paar Kilometer zu fahren und im nächsten Vorort ein wenig bequemer die Nacht zu verbringen. Die letzten Tage brachten schließlich wieder mehr wirklich australische Erlebnisse. Bizarre Steinformationen, schöne weiße Strände, zig Meter hohe Dünen von denen man Prima runterrutschen kann, eine wieder reparierte Gitarre und mit Geraldton die letzte größere Stadt vor Alice Springs. Also dann geniesst ihr die Kälte, hier gehts wieder ab in den Sand...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;

&lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/images/topics/Western+Australia/&quot;&gt;Bilder&lt;/a&gt;</description>
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    <title>Der Ritt durchs Nichts</title>
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    <description>Der Berg rief, und wir folgten seinem Ruf in die malerischen Flinders Ranges, unserem letzten Zwischenaufenthalt bevor wir uns auf die lange lange Straße nach Perth begeben sollten. Der Abstecher ins Landesinnere hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, frische Bergluft, Känguruhs, Wallabies un unzählige Echsen die sich auf den roten Felsen in der Sonne räkelten begleiten unsere Streifzüge durch die australische Bergwelt. Sonntag Abend gings dann jedoch wieder zurück nach Port Augusa, ein letztes Mal Zivilisationsluft schnuppern bevor Tags darauf ins Nullarbor (lat. keine Bäume) Aufbrachen, 2000km Nichts, kein Ort, nur ein paar Raststätten. An die Klippen kam man nur selten heran da die Straße zum Großteil durch Steppe verließ. Eine Nacht suchten wir uns nen stillen Parkplatz abseits der Straße um da unsere Nacht zu verbringen und waren auch gerade dabei einzuschlafen als Plötzlich mehrere Einzelne Lichter auftauchten die uns scheinbar umringten. Eine Gruppe glatzköpfiger Lederjackentragende Motoradfahrer hatte sich zu uns gesellt und ihren Truck zum Übernachten hatten sie gleich im Schlepptau, na dann gute Nacht. Ohne weitere Zwischenfälle gings am nächsten Morgen jedoch weiter bis uns kurz nach dem Grenzübertritt nach Westaustralien eine Polizeistreife anhielt: &quot;Habt ihr irgendwas was ihr nicht haben solltet?&quot; Unser erster Gedanke war &quot;Obst?&quot;, welches wir an der Grenze komplett abgeben mussten, aber schließlich waren doch echte Drogen gemeint und der blaue Kerl wünschte uns nach grober Wagendurchsuchung gute Fahrt. Lustig wurde es nur als Tags darauf das Gleiche geschah und ich mir bei der Frage nach Drogen das Lachen nicht unterdrücken konnte, aber diesmal wurden wir nichtmal durchsucht. Naja und nach vielen weiteren staubigen Stunden sind wir nun da wo wir sind, in Esperance. Diese in einer Bucht gelegene Hafenstadt lässt einen Südseeträume träumen, weißer Strand, türkises Wasser und viele kleine Inseln am Horizont, und da es hier nunmal so angenehm ist haben wir beschlossen auch erstmal da zu bleiben und Badeurlaub zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
PS: &lt;a href=&quot;http://elavion.twoday.net/images/topics/Kangaroo+Island&quot;&gt;Neue Bilder:&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:date>2006-02-23T02:47:11Z</dc:date>
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